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Frischer Wind für anhaltende Begeisterung

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Karibik-Flair aus Türkis, das war im Sommer. Kanarenmilde Frühlingsgefühle mitten im Winter, die herrschten über viele Wochen. Jetzt ist “Sylt”-Saison auf der Insel, der alljährliche Lungenzug salzig-herbe Seeluft mit Sturmfrisur und neuer heißer Liebe zum Café con leche.

Am besten draußen in der Windjacke hinter der immer noch hilfreichen Sonnenbrille. Es bläst auf Mallorca. Palmen tanzen Hip-hop, Sachen fliegen rum, Kite Surfer machen Freudensprünge. Und ich denke mal wieder an mein Calla Dejà Erlebnis vor drei Jahren, als wir ihn suchten und fanden, den Logenplatz am Epizentrum …

„Das Wellenspektakel wollten wir uns unbedingt noch von einer höheren Ebene aus anschauen.
Einen sicheren, leicht zugänglichen Platz dafür bietet das Fischrestaurant links oben auf den Felsen. Von der Terrasse über dem Meer aus bot sich das Schauspiel dann tatsächlich in einer gesteigerten Dimension. Hier, wo sich die Bucht zum Meer hin öffnet, schlugen voluminöse Fünf- bis Sechsmeter-wellen teilweise schräg unter uns gegen den Küstenstreifen. Gelegentlich türmte der Rückstau dabei Wellenberge in die entgegensetze Richtung auf, die dann mit voller Wucht gegen die nächsten heranrollenden Wogen prallten. Stürmisch miteinander vereint, streckten sie sich dann als geschätzte sieben bis acht Meter hohe Gebilde wie Tänzer senkrecht nach oben.
Auf der anderen Seite produzierte das Tangofestival den Donner heftiger Einschläge. Eine Ausbuchtung, die wie der haushohe Eingang einer Höhle aussieht, wurde dabei beinahe regelmäßig halb voll geflutet. Und der einsame, gut zwei Mann hohe Felsbrocken wenige Meter vom Ufer des Geröllstrandes entfernt, tauchte mit manchem Brandungsschub beinahe vollkommen ab. Bei ruhiger See war dieser Koloss sonst gerade mal im unteren Fünftel vom Wasser umspült …
… Geradezu selbstzerstörerisch erhoben sich jetzt immer wieder aus der kochenden See Tonnen von Wasser zum Schlag auf den harten, aufrechten Fels. Als hole das Meer tief Luft, um gewaltig zu niesen. Am Strand zerfloss die gebrochene Urgewalt dann mitunter sanft und klanglos wie in einem langen, leisen, erlösenden Seufzer“.

Dieser Auszug aus meiner Geschichte „Wilde Wogen in der Winterbrandung“ treibt auch noch drei Jahre nach der Veröffentlichung meines Buches „Mallorca Moments“ meinen Puls leicht nach oben. Leute: Mallorca ist vieles. Eben auch aufregend.

Euer (Mallorca Moments) MM Kay

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