TravelXite-Mallorca

Kontakt
Zuletzt angesehen 0
TravelXite - Guest Manager TravelXite - Infos für Hausbesitzer

Du willst mehr? Wirf einen Blick auf unseren Reiseglossar

 

Du bist über einen Begriff gestolpert mit dem Du nichts anfangen kannst? In unserem Reiseglossar haben wir die wichtigsten Begriffe und viele weitere Informationen aufgeführt, welche für Dich auf Deiner Reise interessant und nützlich sein könnten. Die Begriffe und ihre Beschreibungen findest Du im Folgenden aufgeführt.

A-B | C-D | E-F | G-H | I-J | W-X
  • Agrotourismus

    Der Begriff „Agrotourismus“ bezeichnet den ländlichen Tourismus auf Mallorca. Als Unterkünfte für Agrotouristen dienen in der Regel Landhotels, deren Standard alle Kategorien, d.h. von einfach bis luxuriös, umfassen kann. Charakteristisch sind beispielsweise alte Fincas oder ländliche Herrenhäuser, die meist nach ihrer Restaurierung zu Hotels umfunktioniert wurden und früher dem mallorquinischen Landadel dienten. Je nach Standard und Komfortkategorie variiert das Preisniveau der „Landhotels“. Dem eigentlichen landwirtschaftlichen Betrieb eines solchen Anwesens oder einer Finca kommt im Allgemeinen jedoch nur noch dekorativer Charakter zu.
  • Alaro

    Die historische Kleinstadt Alaro liegt am Rande des Tramuntana Gebirges und ist vor allem bei wander- und naturbegeisterten Touristen beliebt. Einen Besuch ist der nahegelegene Berg Puig d'Alaró wert, auf dem sich die Ruinen einer Burg aus der römischen und arabischen Zeit befinden. Der höchste Berg der Gemeinde Alaro ist mit einer Höhe von 836 Metern der Puig de Sa Font Fresca. In der Ortsmitte laden Restaurants und Kneipen zum Verweilen ein und ein Besuch des wöchentlich am Freitag stattfindenden Marktes auf dem Rathausplatz gibt Einblicke in die mallorquinische Kultur.
  • Alcudia

    Die älteste und somit auch traditionsreichste Stadt Mallorcas befindet sich im Norden der Insel. Das idyllische Städtchen Alcudia wurde bereits im zweiten Jahrhundert v. Chr. gegründet und verfügt noch heute über ein gut erhaltenes historisches Stadttor sowie eine geschichtsträchtige Stadtmauer. Neben dem zweimal in der Woche – am Dienstag und am Sonntag – stattfindenden Markt bietet Alcudia noch diverse andere Einkaufsmöglichkeiten sowie zahlreiche Cafés und Restaurants, die zum Verweilen einladen. Als touristisches Zentrum an der Nordküste konnte sich die Stadt nicht zuletzt aufgrund seiner schönen langen und besonders für Familien geeigneten Sandstrände etablieren.
  • Alfabia

    Die botanischen Gärten von Alfabia gehören zweifelsohne zu den schönsten Gartenanlagen Mallorcas. Sie entstanden zur Zeit der maurischen Herrschaft und zeugen noch heute von der bereits damals detailliert durchdachten Bewässerungstechnik, mit deren Hilfe die Araber eine Oase mit reichhaltiger Vegetation und malerischen Teichen und bezaubernden Wasserspielen erschufen. Benannt ist die Parkanlage, in deren Zentrum sich ein kleines Schloss befindet, nach dem Gebirge Sierre de Alfabia. Ein Ausflug in die Gärten von Alfabia ist für die ganze Familie ein tolles Erlebnis und täglich von 10 bis 18 Uhr möglich.
  • Andratx

    Wer seinen Urlaub abseits vom Massentourismus in einem exklusiven Ambiente verbringen möchte, ist in Port Andratx einem Städtchen im Südwesten der Insel genau richtig. Besonders beliebt ist Puerto d´Andraitx bei Seglern und Individualtouristen sowie Prominenten. Neben Restaurants und Cafés für jeden Geschmack hat die Stadt eine attraktive Strandpromenade. Für einen Badeurlaub bietet sich der nahegelegene Ort St Elm jedoch eher an, denn Andratx verfügt über keinen größeren Strand. Die meisten Mallorquiner leben im circa vier Kilometer von Stadtteil Port Andratx entfernten, im Hinterland gelegenen älteren Andratx. Dort findet jeden Mittwoch ein Wochenmarkt statt, auf dem neben typisch mallorquinischen Souvenirs auch Kleidung angeboten wird.
  • Anreise

    Die Insel Mallorca wird von diversen deutschen Flughäfen aus und durch verschiedene Airlines direkt angeflogen. Zu den wichtigsten zählen Condor, AirBerlin, TUIfly, Easyjet und Ryanair. Günstige Flüge sind schon ab 50 Euro One-Way erhältlich und die Flugzeit beträgt circa zwei Stunden.
    Eine weitere Möglichkeit ist die Anreise mit dem eigenen Pkw, wobei man am besten über Frankreich (Lyon und Nimes) nach Spanien (Girona und Barcelona) fährt und von dort aus mit der Fähre nach Palma de Mallorca übersetzt. Tickets für die circa acht Stunden dauernden Überfahrten, die meist nachts stattfinden, können von Deutschland aus bei den Fährgesellschaften Balearia, Iscomar oder Trasmediterrana gebucht werden. Analog zur Anreise mit dem Pkw ist auch eine Anreise mit dem Zug oder mit dem Eurobus möglich. Während ein Zug von Deutschland nach Barcelona/Spanien circa 15 Stunden benötigt, dauert die Fahrt mit dem Eurobus etwa 24 Stunden; von Barcelona aus setzt man dann ebenfalls mit einer Fähre nach Mallorca über.
  • Araber

    Ebenso wie das südliche Andalusien wurde auch Mallorca im 10. Jahrhundert von den Arabern erobert, deren Herrschaft mehr als drei Jahrhunderte andauerte. Auch auf der Insel entfaltete sich zu dieser Zeit die orientalische Kultur in voller Blüte, so dass noch heute Überreste der arabischen Eroberer zu bewundern sind. Erhalten blieben vor allem prachtvolle orientalisch angelegte Gärten sowie terrassenförmige Obst- und Gemüsefelder, die durch Trockenmauern gestützt werden. Daneben fungieren Villen und Landgüter wie beispielsweise La Granja als Zeugen dieser Zeit und weisen noch heute neben den typischen Mandel- und Orangenbaumbepflanzungen prächtige, bewässerte Gartenanlagen (Alfabia) auf. In der Hauptstadt der Insel locken orientalische Badeanlagen – die Banys Arabs – zu einem Besuch. Daneben verweisen viele mallorquinische Ortsnamen aufgrund ihrer charakteristischen Anfangssilben Al- und Bin- auf die Zeit der maurischen Herrschaft. Auf Mallorca endetet die Herrschaft der Mauren bereits mehr als 150 Jahre vor der endgültigen Vertreibung der Araber aus Spanien im Jahr 1229.
  • Arenal

    El Arenal ist das pulsierende, palmengesäumte Urlaubszentrum im Süden Mallorcas, das in östlicher Richtung der Hauptstadt Palma liegt. Wer viel Wert auf Abwechslung legt und ein breit gefächertes Freizeitangebot sucht, ist in El Arenal am richtigen Ort. Ziel der kommenden Jahre ist es dennoch, das Ballermann-Image abzulegen und von den bis dato für El Arenal typischen „Bettenburgen“ und „Fressbuden“ wegzukommen. Für einen klassischen Familienurlaub ist der Ort dennoch weniger geeignet, vielmehr treffen sich hier viele junge Leute und nutzen das immense Angebot an Ausgehmöglichkeiten, Clubs und Diskotheken, um Partys zu feiern.
  • Arta

    Eingebettet in eine idyllische Landschaft und umsäumt von Orangenbäumen und Zypressen liegt etwa zehn Kilometer von der Küste entfernt etwas im Hinterland der Ort Arta. Bekannt ist das Städtchen an der Nordküste vor allem durch die Wallfahrtskirche St Salvador und seine mittelalterliche Stadtmauer. Erholungssuchende und Sonnenanbeter finden östlich von Arta an der Küste wunderschöne Strände mit beeindruckenden Dünenformationen und diversen kleinen Buchten.
  • Ärzte

    Auf Mallorca sind in jedem Urlaubszentrum Ärzte zu finden, die entweder Englisch, meist aber sogar Deutsch sprechen. Darüber hinaus gibt es in der Hauptstadt Palma und in vielen größeren Orten Praxen deutscher Ärzte. Wird Erste Hilfe benötigt, kann in allen Urlaubsorten und vielen großen Stränden das Rote Kreuz (Cruz Roja) verständigt werden. Darüber hinaus kann bei Unfällen mit Verletzten unter der Telefonnummer 122 ein allgemeiner Notruf getätigt werden.
  • Ausflüge

    Organisierte Ausflüge werden sowohl von verschiedenen Reiseveranstaltern in Deutschland als auch von den meisten Hotels vor Ort angeboten. Je nach Wunsch kann man seinen Urlaub also vorab genau durchplanen und Ausflüge im Voraus buchen oder sich spontan auf der Insel an einen Anbieter wenden. Besonders beliebte Ausflüge und Ausflugsziele auf Mallorca sind ein Besuch der Perlenfabrik „Majorica“ in Manacor, die botanischen Gärten von Alfabia, das Kloster Lluc, die Hauptstadt Palma de Mallorca, die verschiedenen Höhlen der Insel wie zum Beispiel die Drachenhöhlen von Porto Christo, der Markt in Inca sowie das romantische Bergdorf Valldemossa.
  • Ausländer

    Auf Mallorca leben circa 186.000 Personen ausländischer Herkunft (Stand 2012). Zu diesen zählen ca. 30.000 Deutsche, ca. 18.000 Marokkaner und ca. 16.000 Briten. Daneben leben auf der Insel Franzosen, Italiener sowie Ecuadorianer und Argentinier.
  • Autokennzeichen

    Da die Insel Mallorca ebenso wie Ibiza, Menorca und Formentera zu den Balearen (Islas Baleares) zählt, ist das KFZ-Kennzeichen für Mallorca IB. Lediglich zuweilen befindet sich an Autos noch das veraltete Autokennzeichen PM, das für Palma/Mallorca steht.
  • Bahia de Alcudia

    Bahia de Alcudia ist ein sehr schöner Strand, der zwar nicht besonders breit, jedoch kilometerlang und kaum bebaut östlich von Can Picafort gelegen ist.
  • Bahia de Pollenca (auch Pollensa)

    Eine kleine, dafür aber sehr schöne Bucht, die zu den besten und beliebtesten Stränden ganz Mallorcas gehört, ist Bahia de Pollenca. Die Schönheit dieses berühmten Strandabschnittes wurde von zahlreichen Dichtern gewürdigt und auf den Bildern namhafter Maler verewigt.
  • Banalbufar

    Banalbufar wurde von den Arabern während der maurischen Herrschaft auf Mallorca gegründet. Die Region rund um den Ort ist geprägt durch den Wein- und anderweitigen landwirtschaftlichen Anbau.
  • Banyalbufar

    An der Westküste Mallorcas, hoch über dem Meer an einem Hang des Tramuntana Gebirges liegt das malerische kleine Örtchen Banyalbufar, das ebenfalls während der Herrschaft der Araber auf der Insel gegründet wurde. Berühmt ist der Ort wegen seiner schönen Wanderwege und Bergterrassen sowie aufgrund des Weinanbaus. Noch heute leben einige Einwohner Banyalbufars von der Landwirtschaft sowie vom Oliven- und Weinanbau.
  • Barrierefreiheit

    Anders als in anderen Touristenregionen hat man auf Mallorca relativ spät angefangen, sich auf Personen mit eingeschränkter Mobilität einzustellen und öffentliche Einrichtungen barrierefrei zu gestalten. So gilt es bis dato für Menschen mit Behinderungen (v.a. Hör-, Seh- und Gehbehinderungen) verschiedene Barrieren während ihres touristischen Alltags zu überwinden. Neben sehr hohen Bordsteinkanten und diversen Pflanzlöchern auf den Bürgersteigen sind auch viele Sehenswürdigkeiten noch nicht barrierefrei.
  • Bergziegen

    Auf Mallorca gibt es zwischen 30.000 und 35.000 wilde Bergziegen. Dabei erkennt man die wilden Ziegen im Unterschied zu den Hausziegen an ihren schwarzen Beinen, ihrem Fell mit braunroter Färbung und einem schwarzen Streifen, der sich über den Bauch der Tiere zieht.
  • Betlem

    An der Nordküste Mallorcas, etwa zehn Kilometer vom Örtchen Arta entfernt, liegt Betlem. Das Dorf am Ende der Bucht von Alcudia besteht größtenteils aus Villen und Ferienhäusern, die im mediterranen Stil erbaut wurden. Im angrenzenden Ort Colonia de St Pere finden Touristen Bars, Restaurants und Supermärkte sowie eine Bäckerei und Banken. Gegründet wurde Betlem zu Beginn des 19. Jahrhunderts von Eremiten, die eine Landschenkung erhalten hatten.
  • Biniaraix

    Das kleine Bergdorf Biniaraix ist nördlich von Soller gelegen, eingebettet in die Berge der Serra Tramuntana. Wer Biniaraix besuchen und durch die verwinkelten Gassen wandeln möchte, um die alten Bruchsteinhäuser zu bewundern oder durch Orangenplantagen zu wandeln, erreicht den Ort von Soller aus über eine recht schmale, kurvenreiche Landstraße. Das in den Wintermonaten eher verträumte Biniaraix verwandelt sich in der Sommersaison in eine lebhafte kleine Ortschaft, die von zahlreichen Touristen besucht wird.
  • Binibona

    Im Nordwesten Mallorcas, am Rande des Tramuntana-Gebirges liegt der Ort Binibona umgeben von einer idyllischen Landschaft. Gemeinsam mit den Dörfern Binimar, Moscari und Caimari gehört Binibona zur Gemeinde Selva. Ebenso wie viele andere Orte ist auch Binibona maurischen Ursprungs und die nähere Umgebung verzaubert durch beeindruckende Pinien- und Zypressenwälder. Dies ist jedoch nur einer der Gründe, warum die Gegend um Binibona besonders bei Wander- und Kletterbegeisterten beliebt ist.
  • Binissalem

    Das etwa 20 Kilometer von Palma de Mallorca entfernte, in den Bergen gelegene Binissalem ist vor allem durch den Weinanbau bekannt. Die ersten Weine aus der Region um Binissalem wurden bereits im 14. Jahrhundert gekeltert und verfügen als einzige Weine Mallorcas über die Ursprungsbezeichnung Denominatión de origien. So ist es kaum verwunderlich, dass Binissalem die mallorquinische „Hauptstadt des Weines“ ist.
  • Bootstouren

    Auf Mallorca gibt es zahlreiche, regelmäßig verkehrende Ausflugsboote. Der Nachfrage entsprechend werden in der Wintersaison weniger Bootstouren angeboten als in der Hauptsaison im Sommer, wobei sich das Tournetz dann über die gesamte Insel spannt. Grundsätzlich sollte man sich beim jeweiligen Veranstalter vorab erkundigen, ob die gewünschte Bootstour zur aktuellen Reisezeit auch tatsächlich angeboten wird. Zu den besten Ausflügen mit dem Boot zählt zweifelsohne die Überfahrt von Port de Soller zur Cala Sa Calobra sowie Bootsausflüge nach St Elm, Illa sa Dragone und Deiá.
  • Brot

    Anders als das deutsche Brot ist das typische mallorquinische Brot ungesalzen, etwas dunkler und es wird meist aus einem Sauerteig mit Hefezusatz gebacken. Für die Mallorquiner gehört dieses traditionelle Brot zu jedem Essen.
  • Bujosa

    Weit über die Insel hinaus bekannt ist der alte Familienbetrieb Bujosa aus Santa Maria del Cami. Die traditionellen, auf mehr als hundert Jahre alten Webstühlen produzierten Zungen-, Flammen- und Llenguastoffe der Firma Bujosa sind sowohl bei Mallorquinern als auch bei Touristen begehrt. Erwerben kann man die traditionellen Stoffe entweder als Meterware oder als bereits zu fertigen Produkten wie beispielsweise Tuniken oder Taschen verarbeitete Artikel.
  • Bunyola

    Der kleine Ort ist im Nordwesten der Insel gelegen und wer sich auf einen der beliebtesten Ausflüge auf Mallorca begibt – nämlich eine Fahrt mir der historischen Eisenbahn von Palma de Mallorca nach Soller – kann bei einem Halt am Bahnhof Bunyola auch den kleinen verträumten Ort besuchen. Knapp vier Kilometer von Bunyola entfernt liegen die botanischen Gärten von Alfabia und der Ort selbst verfügt über einen Klettergarten, so dass ein Ausflug in diese Gegend für die gesamte Familie lohnenswert ist.
  • Bunyuelos

    Wer Mallorca besucht, sollte sich eine Köstlichkeit keinesfalls entgehen lassen: die Bunyols – kleine frittierte Krapfen. Kaufen kann man Bunyols nahezu auf jedem Markt sowie an kleinen Ständen an der Straße.
  • Bus

    Anders als die einzelnen Orte der Insel selbst, ist die Hauptstadt Palma de Mallorca mit allen großen Urlaubsorten durch Busse verbunden. Daneben existieren auf Mallorca diverse Überlandverbindungen sowie eine Stadtbuslinie in der Hauptstadt selbst. Über die aktuell gültigen Fahrpläne kann man sich am besten im Internet oder bei der mallorquinischen Touristeninformation erkundigen.
  • Büßer

    Die Büßer haben auf Mallorca eine lange Tradition. Die Mitgliedschaft in einer der Bruderschaften – auch als Confraries bezeichnet – wird von den Eltern auf die Kinder, d.h. vom Vater auf den Sohn und von der Mutter auf die Tochter, vererbt und stellt noch heute für die meisten Mallorquiner eine Ehre dar. Auf Mallorca gibt es noch heute mehr als 50 verschiedene Bruderschaften, von denen mehr als die Hälfte in Palma de Mallorca ansässig ist.
  • Cabrera-Zentrum

    Der Bau des „Centre de Visitants Archipelago de Cabrera – Ses Salines” auch als Cabrera-Zentrum bekannt, hat circa 21 Millionen Euro gekostet und dauerte sieben Jahre. Wer dem Cabrera-Zentrum im Süden Mallorcas in Colonia de Sant Jordi einen Besuch abstattet, erlebt den südlichen Inselnationalpark der Baleareninsel, ohne mit einem Boot dorthin übersetzen zu müssen. In diesem spektakulären Rundbau, der einem Talaiot nachempfunden ist, haben Besucher die Möglichkeit nachgebaute Biotope des streng geschützten Archipels zu betreten und Dinge zu erkunden, die sie auf einem Ausflug nach Cabrera selbst nicht entdecken könnten. Natürlich spielt das Element Wasser in diesem Besucherzentrum eine herausragende Rolle, denn nahezu 90 Prozent des gesamten Gebiets des Nationalparks liegen unter Wasser. Die Besucher gelangen durch einen Felseingang in das Untergeschoss des Gebäudes, in dem sie bunte Fischwärme auf großen Monitoren genießen können. Die 3-D-Filme stellen die Unterwasserwelt bis zu einer Tiefe von 1500 Metern vor und zeigen neben Tintenfischen, Schildkröten und Haien versunkene phönizische Boote und das Leben der Mikroorganismen. Über einen Aufzug erreicht man von dort ein riesiges Aquarium und im obersten Stickwerk befindet sich eine Aussichtsterrasse, von der aus man bei guten Wetter die entfernt gelegene Insel Cabrera sehen kann. Bis heute wartet das Cabrera-Zentrum täglich von 15 bis 19 Uhr im Ortszentrum von Colonia am Carrer de Gabriel Rocca auf Besucher.
  • Cala

    „Cala“ ist ein spanisches bzw. katalanisches Wort und bedeutet ins Deutsche übersetzt „Bucht“.
  • Cala d'Or

    Bei Cala d´Or handelt es sich um eine kleine Ortschaft, die an der Südostküste der Insel, circa vier Kilometer nördlich von Port Petro gelegen ist. Der bei Touristen sehr beliebte Ort wird von fünf kleineren Buchten umgeben, deren idyllische Strände selbst im Sommer nur selten überlaufen sind, wobei zum Baden die Bucht Cala Guya besonders empfehlenswert ist. Da die Hotels in und um Cala d´Or maximal zwei Stockwerke hoch sind, fügen sie sich außerordentlich gut in das Landschaftsbild ein und bieten Touristen, die ungern in Bettenburgen Urlaub machen, eine angenehme Alternative. Insgesamt ist Cala d´Or auch während der Hauptsaison nicht überlaufen, verfügt im Ortskern über eine schöne Fußgängerzone und bietet im Yachthafen zahlreiche gute Restaurants, Cafés und Bars.
  • Cala Figuera

    An der Südostküste Mallorcas nahe der Provinzstadt Santanyi liegt Cala Figuera. Der idyllische kleine Ort bietet einen Fischerhafen, der wie aus dem Bilderbuch anmutet: In einer malerischen Bucht befinden sich hübsche kleine, aus Naturstein gebaute Fischerhäuser mit Bootsgaragen, vor denen die Fischer sitzen und ihre Netze flicken. Nicht zuletzt weil sich der Ort den Charme eines Fischerdorfes bis heute erhalten konnte, gehört Cala Figuera zu den beliebtesten Ausflugszielen an der Ostküste der Baleareninsel.
  • Cala Millor

    Cala Millor konnte sich in den letzten Jahren zu einem der größten Touristenorte an der Ostküste Mallorcas entwickeln. Grund hierfür ist vor allem der sehr lange, wunderschöne Sandstrand, an dem sich zahlreiche Hotels und Appartementanlagen befinden. Cala Millor ist sowohl bei jungen als auch älteren Touristen beliebt, die gern auf der Strandpromenade mit zahlreichen Geschäften, Cafés, Bars und Restaurants flanieren. Dabei bietet Calla Millor ein außerordentlich breites Freizeit- und Sportangebot, sodass bei einem gemeinsamen Urlaub die ganze Familie auf ihre Kosten kommt.
  • Cala Ratjada

    Der besonders bei deutschen Urlaubern beliebte Ort Cala Ratjada, liegt im Nordosten Mallorcas und verfügt über zahlreiche Cafés und Restaurants rund um den Hafen. Ebenfalls rund um den Fischerhafen wurden zahlreiche kleine Ferienanlagen und Hotels gebaut, sodass sich Cala Ratjada im Laufe der Jahre zu einem sehr beliebten Tourismuszentrum entwickeln konnte. Da der Ort relativ klein ist, sind die Strände vor allem in der Hochsaison schnell überfüllt und es herrscht in geschäftiges Treiben. Allerdings befindet sich im Norden der Stadt eine weitere Bucht, die Cala Agulla, in der es auch einen FKK-Bereich gibt. Wunderbar ist, dass man im Ortskern selbst noch wie in vergangenen Zeiten die Fischer dabei beobachten kann, wie sie ihre Netze reparieren und ihren Fang ausbreiten.
  • Calas de Mallorca

    Einer der schönsten Plätze zum Baden auf der Insel ist Calas de Mallorca. Wer seinen gesamten Urlaub dort verbringen möchte, sollte sich direkt in einer der Feriensiedlungen rund um Calas de Mallorca einmieten. Die Badebucht ist gesäumt von Pinienwäldern und Zypressen, bietet türkiesblaues, sehr sauberes Wasser und eine beeindruckende feinsandige Dünenlandschaft.
  • Calle Apuntadores

    Während Calle Apuntadores am Tage eher eine typische Nebenstraße darstellt, erwacht die Straße in der Nacht zum Leben, vielmehr noch zu einer der Hauptadern von La Lonja und bietet neben zahlreichen Restaurants auch Bars, die sowohl Einheimische als auch Touristen in ihren Bann ziehen. In der Calle Apuntadores gibt es im Jazz Voyeur regelmäßig Live-Musik, im La Paloma kommt man in den Genuss typisch mallorquinischer Spezialitäten und wer frische Tapas möchte, sollte das Sazon besuchen.
  • Camper

    Bei der Firma „Camper“ handelt es sich um eine international bekannte, im Jahr 1975 in Inca auf Mallorca gegründete, Schuhmarke. Den Grundstein dieses Familienunternehmens legte der Schuster Antonia Fluxá bereits 120 Jahre vor der Gründung des Unternehmens selbst, indem er maschinell die ersten Schuhe produzierte.
  • Can

    Der spanische Begriff „Can“ bezeichnet ein Eigennamen ein kleineres Anwesen wie zum Beispiel „Can Costa“.
  • Can Picafort

    Mitten in der größten Bucht der Baleareninsel Mallorca liegt Can Picafort. Rund um den Ort erstrecken sich Pinienwälder und Zypressenhaine, er verfügt über einen 17 Kilometer langen wunderschönen Sandstrand sowie eine gepflegte Strandpromenade mit zahlreichen Geschäften Restaurants, Bars und Cafés die zum Bummeln und Verweilen einladen. Am östlichen Ende der Bucht liegt das Cap Farrutx, das als einer der schönsten Plätze Mallorcas auf einen Besuch wartet. Insgesamt ist Can Picafort als Ferienzentrum besonders beliebt bei Familien mit Kindern, weil der Strand feinsandig und flach ins Meer abfällt.
  • Cant de la Sibilla

    Wörtlich übersetzt bedeutet „Cant de la Sibilla“ nichts anderes als „der Gesang der Sibylle“, Dieses Lied gehört zu einem Christfest auf Mallorca ebenso, wie zu einem Weihnachtsfest in Deutschland das Lied „Stille Nacht, heilige Nacht“ gehört. Entsprechend ist eine mallorquinische Weihnachtsfeier ohne den Gesang der Sybille nicht denkbar. Verwunderlich ist dies, da der Inhalt dieses Liedes überhaupt nicht weihnachtlich ist; vielmehr handelt „Cant de la Sibilla“ vom Ende der Welt mit den Verheißungen des Himmelreichs für die guten Menschen sowie den Schrecken der Hölle für die bösen Menschen. Da dieser Brauch bis ins Mittelalter zurückreicht gehört der „Gesang der Sibylle“ bereits seit dem Jahr 2010 zum Weltkulturerbe der UNESCO.
  • Castell d'Alaró

    Der Puig d'Alaró, der von allen Seiten mit steilen Felswänden umgeben ist, zählt zu den geschichtsträchtigsten Orten der Insel Mallorca. Dem Namen entsprechend erhebt sich der schon aus der Ferne zu sehende Berg am südöstlichen Rand der Serra de Tramuntana oberhalb der Ortschaft Alaró. Zur Zeit der arabischen Besetzung wurde das Castell – dessen genauer Ursprung unbekannt ist – erobert, ausgebaut und erhielt den Namen „Berg der Christen“ (Hisn al Arun). Besucher erreichen das Castell über eine schmale Asphaltstraßen von Alaró aus; von dort gelangt man über eine kleine Schotterpiste weiter zum Restaurant „Es Verger“, in dem man sich vorzüglich stärken kann.
  • Castell de Bellver

    Oberhalb des Hafens von Palma de Mallorca, westlich auf einer bewaldeten Anhöhe gelegen, befindet sich das aus dem 14. Jahrhundert stammende Castell de Bellver, bei dem es sich um das einzige Rundschloss ganz Spaniens handelt. Die Burg verfügt über drei Rundtürme sowie einen 33 Meter hohen freistehenden Turm. Zeitweise diente die Festung als Residenz der mallorquinischen Könige. Geschützt wurde das Castell durch einen Burggraben, wobei auch die abweisenden Festungsmauern einen Schutz für den kreisförmigen Innenhof boten. Im Inneren der Burg befinden sich das „Museu de Història de la Ciutat“, ein Museum zur Geschichte der Inselhauptstadt das im Jahr 1932 gegründet wurde sowie die Räume eines ehemals gefürchteten Gefängnisses. Vom Castell hat man einen herrlichen Blick auf die Bucht von Palma de Mallorca sowie die Hauptstadt selbst. Zudem lädt die Umgebung, genauer der ehemalige Jagdpark, der Burg zum Spazierengehen ein.
  • Chopin

    Gemeinsam mit seiner Lebensgefährtin George Sand sowie deren Kindern Solange und Maurice verbrachte der populäre Komponist und Pianist Frederic Chopin den Winter der Jahre 1838 und 1839 in der Kartause von Valldemossa auf Mallorca. Bedeutend ist dies, da Chopin während seines Aufenthaltes die Préludes op. 28, zu welchen auch das berühmte Regentropfen Prélude gehört, komponierte. Daneben zählt auch das von George Sand verfasste Buch „Ein Winter auf Mallorca“ zu den berühmtesten Werken über Mallorca; leider ist das darin gezeichnete Bild der Mallorquiner weniger positiv. Noch heute profitiert Valldemossa von diesen berühmten Besuchern, sodass der Ort jährlich mehr als 300000 Besucher hat.
  • Costa Nord

    Direkt in Valldemossa befinden sich eine durch den Hollywoodschauspieler gegründete Stiftung sowie ein Kulturzentrum, das den Namen „Costa Nord“ trägt. Das Kulturzentrum bietet neben Informationen zur Geschichte Mallorcas und des Tramuntanagebirges auch Wissenswertes über die Historie der Nordküste im Speziellen. Daneben werden im Kulturzentrum „Costa Nord“ Ausstellungen und Konzerte veranstaltet sowie Wanderungen und Kochkurse organisiert. Besondere Erwähnung findet ein prominenter Besucher Mallorcas, der Erzherzog Ludwig Salvator. Dies ist nicht zuletzt begründet, weil der Landsitz des Herzogs „S´Estaca“ seit mehr als 20 Jahren Michael Douglas gehört. Mittlerweile ist die vom ihm gegründete Stiftung jedoch in den Besitz der Landesregierung übergegangen.
  • Costa Pinos

    Die „Küste der Pinien“ befindet sich im Nordosten der Insel. Dort ist der Küstenbereich gesäumt von herrlichen Pinienwäldern, wobei die Costa Pinos über idyllische kleine Strandabschnitte und hinreißende Badebuchten verfügt. Vor allem für naturverbundene Menschen, die nach Ruhe und Entspannung suchen, ist diese Region als Urlaubsgebiet geeignet. Aber auch Wanderer, Radfahrer und Golfer kommen in dieser Gegend voll auf ihre Kosten.
  • Coto Privado de Caza

    Findet man ein Schild mit der Aufschrift „Coto Privado de Caza“, soll es nichts anderes als „Stopp!“ signalisieren. Wörtlich übersetzt bedeutet das Schild: Privates Jagdgebiet. Auch wenn es auf dem jeweiligen Grundstück keine zu jagenden Tiere mehr geben mag, legitimiert es bei einem widerrechtlichen Betreten das Vorgehen gegen den Eindringling beispielsweise mit einer Ladung Schrot.
  • Coves de Genova

    Zwar sind die Höhlen von Genova nicht mit den großen Coves der Insel wie beispielsweise in Porto Cristo oder Artá zu vergleichen, wer jedoch auf Licht- und Toneffekte verzichten kann und stattdessen naturbelassene, wenig besuchte Höhlen besichtigen möchte, ist hier genau richtig. Wer einen Abstieg bis in eine Tiefe von 39 Metern wagen möchte, kann die Coves de Genova von Montag bis Sonntag besuchen.
  • Coves del Drach

    Die „Coves del Drach“ auch kastilisch „Cuevas del Drach“ und auf Deutsch die „Drachenhöhlen“ befinden sich an der Ostküste der Baleareninseln südlich von Porto Christo im Gemeindegebiet von Manacor. Sie sind ein Tropfsteinhöhlensystem, das begehbar ist und in dem sich sechs Seen – von denen einer der größte unterirdische See Europas ist – befinden. Insgesamt erstreckt sich das Höhlensystem über eine Länge von 1700 Metern. Entsprechend sind die Höhlen von Porto Christo einer der Besuchermagneten der Insel Mallorca. Während die Besucher die unterschiedlichen Tropfsteinformationen bewundern, können sie zu Ende der Besichtigung zudem ein kleines Kammerkonzert, das Gondelfahrer auf einem der unterirdischen Seen zum Besten geben, genießen.
  • Deiá

    Die kleine Stadt Deià verfügt über einen eigenen Verwaltungssitz und liegt an der Nordwestküste der Baleareninsel am Rand des berühmten Tramuntanagebirges auf einer Anhöhe. Bereits seit Beginn des vergangenen Jahrhunderts siedelten sich in Deià zahlreiche Maler, Musiker, Schauspieler und Schriftsteller wie beispielsweise Pablo Picasso, Andrew Lloyd Webber, Ava Gardner und Peter Ustinov an. Hierdurch avancierte der idyllische Ort schnell zum Künstlerdorf Mallorcas. Daneben kann der Ort auf eine traditionsreiche Geschichte zurückblicken, denn neben dem österreichischen Erzherzog Ludwig Salvator von Habsburg-Lothringen lebte in Deià auch der mallorquinische Philosoph, Logiker und Theologe Raimundus Lullus. Endgültige Berühmtheit erlangte der Ort, als der Hollywoodschauspieler Michael Douglas die Finca S´Estaca bei Deià erwarb, zu der jedes Jahr zahlreiche Fans pilgern.
  • Dolmen

    Im Nordosten Mallorcas findet man die sogenannten Dolmen, die zu den ältesten Spuren menschlicher Baukunst zählen. In der Nähe der Bucht von Alcudia befinden sich zwei der sieben bis dato auf Mallorca und Menorca entdecken Dolmen. Bei Dolmen handelt es sich um aus der Jungstein- oder Bronzezeit stammende, aus aufgestellten Steinblöcken zusammengesetzte Bauwerke, wobei die Bezeichnung aus dem Bretonischen kommt und als „Steintisch“ übersetzt werden kann. In der Regel handelt es sich bei Dolmen um Grabstädten.
    Weitere Dolmen sin in der Nähe von Can Picafort zu finden. Diese aus runden Steinplatten bestehenden Gräber stammen jedoch aus der Zeit um circa 1700 vor Christus.
  • Dragonera

    Die vor der Westspitze der Baleareninsel in der Nähe von Sant Elm gelegene etwa 4,2 Kilometer lange, bis zu 900 Meter breite und insgesamt 179 Hektar große Insel wird von den Einheimischen „Ila de sa Dragonera“ genannt. Die „Dracheninsel“ ist nicht nur die Heimat von den sehr seltenen und enorm gefährdeten Korallenmöwen, der balearischen Eidechse, sondern auch von Eleonorenfalken, die auf der Insel brüten. Bis heute konnte der Brutplatz dieser winzigen, flinken und sehr scheuen „Drachen“ durch Umweltschützer vor einer touristischen Bebauung bewahrt werden. Vielmehr wurde die Dracheninsel im Jahr 1995 zu einem Naturpark gemacht. Ebenfalls unter Naturschutz stehen die zwei kleinen zwischen Mallorca und der Dracheninsel gelegenen Felsinseln, sowie der gesamte Marinebereich um die Inseln. Besonders beliebt ist dieser Naturpark bei Tauchern, denn sie finden auf ihren Tauchgängen nahezu das gesamte Spektrum an Flora- und Fauna, das die Unterwasserwelt des Mittelmeeres zu bieten hat: angefangen bei Korallen über Poseidongras bis hin zu Delfinen. Allerdings gilt diese Meeresengstelle als relativ gefährlich, denn unberechenbare Strömungen können einem Taucher heute noch ebenso gefährlich werden, wie einem antiken Boot vor tausenden von Jahren. Wer die Ila de sa Dragonera und ihre Naturschönheiten besuchen möchte, kann von Sant Elm aus mit der Fähre „Margarita“ übersetzen. Außer in den beiden Wintermonaten Januar und Februar geht das Fährschiff bei ruhiger See von Montag bis Samstag von 10.15 bis 13.15 Uhr stündlich.
  • Ensaimada

    Bei einer Ensaimada handelt es sich um eine aus relativ dünnem Teig gerollte und zu einer Schnecke oder Spirale gedrehte Köstlichkeit, die erst in Schmalz ausgebacken und danach mit Zucker bestreut wird. Neben dieser Variante gibt es auch zahlreiche weitere Ensaimadas, die zum Beispiel mit Vanillecreme oder Marmelade gefüllte werden. Insgesamt beträgt die Ensaimada-Produktion nur auf der Insel Mallorca etwa 250 Tonnen im Jahr, wobei diese süße Köstlichkeit am besten noch warm verzehrt wird, nämlich direkt, wenn sie aus dem Backofen kommt.
  • Epifanio

    Vor etwa 100 Jahren kannte den armen Mann aus Artá, der wie zahlreiche andere aus dem Ort nach Südamerika auswanderte und als reicher Textilhändler in seine Heimat zurückkehrte, nahezu jeder. Epifanio errichtete sich nach seiner Rückkehr ein ansehnliches Jugendstil-Palais, direkt unterhalb der Wallfahrtskirche von Artá; leider verwaiste das Anwesen nach dem Tod Epifanios. Mittlerweile heißt – zumindest ein Teil des Palais wieder „Can Epifanio“ – und wurde von den Kölnern Christophorus und Britta Heufken zu einem Restaurant umgebaut. Im anderen Teil des Hauses befindet sich das, ebenfalls dem Kölner Ehepaar gehörende, Hotel „Sant Salvador“. Sowohl das Restaurant als auch das Hotel sind zweifelsohne einen Besuch wert.
  • Es Baluard

    Auf Katalanisch heißt „Baluard“ so viel wie Bollwerk. Und in der Tat wurde das Museum „Es Baluard“ in der westlichen Eckbastion der Renaissance-Stadtmauer am Baluard de Sant Pere einquartiert. Insgesamt beträgt die Ausstellungsfläche des Museums 500 Quadratmeter, wobei sie sich über drei Stockwerke verteilt und die Ebenen über Galerien und Rampen miteinander verbunden sind. Im oberen Bereich der historischen Stadtmauer befindet sich ein kleines Café, das einen wunderbaren Blick von der Kathedrale über den Hafen der Inselhauptstadt bis hin zum Castell de Bellver bietet. Im Innenhof sowie im Museum selbst, werden neben fulminanten Sammlungen auch temporäre Ausstellungen von zeitgenössischen Künstlern aus allen Ländern der Welt gezeigt, sodass das Spektrum von mediterranen Landschaftsbildern bis zur neuesten zeitgenössischer Kunst reicht. Dabei lohnt sich ein Besuch des „Es Baluard“ für die ganze Familie: Neben kostenlosen Führungen werden auch Workshops für Familien angeboten, um schon die Kleinsten mit der künstlerischen Gestaltung vertraut zu machen. Geöffnet ist das Museum von Anfang Oktober bis Mitte Juni Dienstag bis Sonntag von 10 bis 20 Uhr sowie von Mitte Juni bis Ende September bis 22 Uhr, wobei das „Es Baluard“ montags geschlossen hat.
  • Esel

    Schon vor tausenden von Jahren wurden Esel auf Mallorca als Haus- und Nutztiere für landwirtschaftliche Zwecke gehalten. Mittlerweile gibt es nur noch circa 400 Esel auf der Baleareninsel, wobei diese – seit moderne Geräte und Fahrzeuge Einzug in die Landwirtschaft gehalten haben – nur noch als Haustiere auf Mallorca leben.
  • Espardenyes

    Bei Espardenyes handelt es sich um leichte Sommerschuhe, die auch als Espandrilles bekannt sind. Meist besteht das Obermaterial der Espandrilles aus Leinen und die leichte Gummisohle wird durch geflochtene Hanf- oder Strohfasern verstärkt. Espardenyes sind nicht nur bei Touristen ein sehr beliebtes Mitbringsel, da sie atmungsaktiv sind, sind sie auch bei den Einheimischen sehr gefragt. Allerdings eignen sich Espandrilles nicht für einen längeren Fußmarsch, denn sie sind so konzipiert, dass sie für den Fuß weder eine Stützfunktion einnehmen, noch verfügen sie über ein Fußbett.
  • Evangelische Kirche

    Der erste evangelische Gottesdienst auf Deutsch wurde auf Mallorca vor mehr als 100 Jahren, genauer im Jahr 1906, gehalten. Seitdem finden jährlich zwei ökumenische Christvespern auf Deutsch, und zwar am Weihnachtsabend in der Kathedrale von Palma de Mallorca, statt. Von den 150 Auslandsgemeinden der Evangelischen Kirche in Deutschland befindet sich auch eine auf der Baleareninsel. Allerdings sind von den mehr als 60000 Deutschen, die auf den Balearen leben, lediglich 250 auch eingeschriebene Mitglieder der evangelischen Gemeinde. Daneben gibt es jedes Jahr circa 250 evangelische Gottesdienste in deutscher Sprache auf Mallorca, die in sechs unterschiedlichen Orten abgehalten werden.
  • Exil

    Während der NS-Diktatur diente die Baleareninsel Mallorca vielen deutschen Schriftstellern als Exil. Zu ihnen zählten beispielsweise Klaus Mann, Harry Graf Kessler, Albert Vigoleis Thelen, Herbert Schlüter und Marte Brill. Als im Jahr 1936 der Spanische Bürgerkrieg ausbrach, waren die Exilanten jedoch gezwungen, Mallorca wieder zu verlassen.
  • FABRICA 23

    Die Fabrica 23 ist ein Bistro mit moderner mediterraner Küche, befindet sich in St. Catalina, hat von Dienstag bis Samstag geöffnet und bietet stets aktuelle Tagesmenüs. Ursprünglich befand sich das Bistro in der Calle Fabrica, allerdings benötigten die Besitzer aufgrund der steigenden Nachfrage und der zunehmenden Beliebtheit des Restaurants eine größere Lokalität und zogen aus diesem Grund um. Offeriert wird eine frische internationale Küche mit mediterranem Einfluss. Da das Angebot ständig wechselt, verfügt die Fabrica 23 nicht über eine Speisekarte. Die zur Wahl stehenden Vorspeisen, Hauptgerichte und Desserts werden auf einer Tafel angekündigt.
  • Fahne des Almudaina Palastes

    Ebenso wie bei zahlreichen anderen Residenzen wird über dem Almudaina-Palast die Fahne dann gehisst, wenn sich die Königin oder der König im Palast befinden.
  • Fauna

    Grundsätzlich zeichnet sich die mallorquinische Fauna – anders als die mit 1500 differenten Arten sehr vielfältige Flora der Baleareninsel – nicht gerade durch eine hohe Artenvielfalt aus. Während bei den Säugetieren vor allem Nutztiere sowie Hunde und Katze das größte Kontingent stellen. Abgesehen von ein paar verwilderten Bergziegen gibt es darüber hinaus kaum größere, wild lebende Säugetiere. Ab und an werden auf Mallorca nachtaktive Ginsterkatzen gesichtet und es gibt Mäuse, Ratten, Wildkaninchen sowie unterschiedliche Fledermausarten und Igel. Neben der Insektenwelt ist auch die Welt der Vögel relativ vielfältig. Dies liegt daran, dass im Winter viele Singvögel auf der Insel überwintern und auch zahlreiche Zugvögel auf ihrer Reise in südliche Gefilde Station machen. Teilweise können bis zu 300 unterschiedliche Vogelarten beobachtet werden, wobei ein großer Teil im Sumpfgebiet „Albufera“ bewundert werden kann. Dort sind zudem zahlreiche Wasservögel wie beispielsweise der Säbelschnäbler, Flamingos, Reiher, Strandläufer und Regenpfeifer heimisch. Im Tramuntana-Gebirge lassen sich mit ein wenig Glück auch Eleonorenfalken, Mönchsgeier, verschiedene Eulenarten sowie weitere Greifvögel beobachten. Ornithologen haben in einem Kiefernwald, der in der Nähe des Strandes von Santa Ponsa gelegen ist, die Chance eine Kolonie von Mönchssittichen anzutreffen.

    Auf Mallorca leben auch zahlreiche Reptilien wie beispielsweise Meeres- und Sumpfschildkröten sowie Eidechsen und (ungiftige) Schlangenarten.

    Die weitaus größte Tiergruppe bilden auf Mallorca – wie überall auf der Welt – natürlich die Insekten. So gibt es nahezu 1700 verschiedenen Käferarten sowie Fliegen, Mücken, Grillen, Wespen Bienen, Heuschrecken, Spinnen, Gottesanbetern, Heuschrecken und Schmetterlingen.

  • Feigen

    Anders als von vielen vermutet haben nicht die Araber, sondern die Römer die Feige auf die Baleareninsel gebracht. Da sich der mallorquinische Boden als ideal erwies, sind heute – neben Mandel- und Olivenbäumen – in etlichen Regionen auch Feigenbäume zu finden. Geerntet werden die Früchte in den Monaten Juli, August und September, wobei sie bis zu ihrer endgültigen Lagerung noch nachgetrocknet werden. Zu den beliebtesten Feigenprodukten zählt neben Marmelade auch das Feigenbrot.
  • Felanitx

    Circa 14 Kilometer südlich von Manacor liegt der Ort Felanitx am südöstlichen Rand der Llanura del Centro. Das Städtchen hat etwa 15.000 Einwohner, deren Haupteinnahmequellen der Weinanbau, das Herstellen von Keramik, eine Glasmanufaktur sowie die Produktion von Spirituosen ist. Bereits die Araber siedelten in Felanitx. Aus dieser Zeit ist bis heute eine kleine Moschee erhalten. Zur Stadt wurd Felanitx jedoch erst unter der Herrschaft von Jaume II. erhoben. Schon im 16. Jahrhundert zählte die Stadt etwa 4000 Einwohner und in den folgenden beiden Jahrhunderten war sie immer wieder das Ziel von Raubüberfällen der Mauren und der Türken. Entsprechend konnten sich der Weinanbau und die Landwirtschaft in Felanitx erst im 18. Jahrhundert entwickeln, als die zahlreichen Überfälle nachließen. Noch heute können Touristen die Ruinen der damals erbauten Windmühlen besichtigen. Zudem findet jeden Sonntagvormittag ein Wochenmarkt statt. Aus diesem Grund sind zahlreiche Geschäfte in Felanitx am Montag nicht geöffnet.

    Touristen, die sich nach Felanitx verirren, sollten die bereits im Jahr 1248 urkundlich erwähnte Pfarrkirche St. Miquel – die damit zweifelsohne zu den ältesten Kirchen Mallorcas zählt – besichtigen.

    Etwas unterhalb der Kirche liegt der im Jahr 1831 erbaute Margarethenbrunnen, um den sich zahlreiche Sagen ranken.

  • Fensterläden

    Zahlreiche Touristen wundern sich, das an den mallorquinischen Häusern die Fensterläden – die sogenannten Persianas – immer verschlossen zu sein scheinen, sodass der Eindruck entsteht, die Häuser seien unbewohnt. Der Grund hierfür ist jedoch, dass die Persianas durch ihre schräg stehenden Sprossenlamellen dafür sorgen, dass die Hitze des Sommers „draußen“ bleibt und im Inneren der Gebäude eine angenehme Kühle herrscht. Da die Lamellen für einen geringeren Lichteinfall ins Haus sorgen, wird auch verhindert, dass die im sommer drückende Hitze eindringt.
  • Finca Galatzó

    Wer die Finca Galatzó besucht, kann neben der Landschaft auch die frische Luft und die attraktive Umgebung genießen. Dabei können Touristen das weitläufige Anwesen zu Pferde sowie radfahrend oder wandernd erkunden. Das im 19. Jahrhundert erbaute alte Gutshaus, welches in der Nähe von Es Capadellá liegt, wurde im 19. Jahrhundert erbaut und kann gleichermaßen besichtigt werden.
  • Finca Son Real

    Zwischen Can Picafort und Son Serra de Marina liegt das öffentliche Anwesen „Finca Son Real“. Besucher können auf zahlreichen markierten Wegen für Radfahrer und Wanderer die gesamte Umgebung erkunden. Wer sich von Finca Son Real auf den Weg zu einem nahegelegenen Naturstrand macht, kann sich mithilfe von Informationstafeln, die entlang der Wegstrecke aufgestellt wurden, über die lokale Flora und Fauna informieren. Für Kinder lohnt sich ein Besuch der Finca, da sie noch immer in Betrieb ist und auf ihr mallorquinische Schweine und Schafe zu sehen sind.
  • Flora

    Besucher Mallorcas können sich an der charakteristischen Vegetation des Mittelmeerraums erfreuen. Während bis zu einer Höhe von circa 700 Metern vor allem Johannisbrot- und Olivenbäume sowie Steineichen und Aleppo-Kiefern gedeihen, sind in größeren Höhenlagen die charakteristischen Macchia-Sträucher sowie Myrte, Ginster, Heide und Rosmarin zu finden. In den flacheren Zonen wachsen überwiegend Palmen und in den kultivierten Arealen gedeihen Oleander, Bougainvillea und Opuntien, die über Mallorca während ihrer Blütezeit ein buntes Farbenkleid ausbreiten.
  • Fornalutx

    Das nur etwa 500 Einwohner zählende Bergdörfchen Fornalutx liegt malerisch eingebettet in die Landschaft umgeben von zahlreichen Zitronen- und Orangenplantagen nur wenige Kilometer von Sóller entfernt. Bis dato wurde das denkmalgeschützte idyllische Bergdorf zweimal zum schönsten Dorf Spaniens gewählt, was sicher bedingt ist, durch die charakteristischen Natursteinhäuser und die mittelalterlich anmutenden steilen Gassen. Eben aufgrund dieser sollten Besucher, die mit dem Pkw angereist sind, außerhalb des Dorfes parken, um Fornalutx zu Fuß zu erkunden. Eine Besichtigung der aus dem 16. Jahrhundert stammenden Kirche „Navidad de Nostra Senyora“, die über eine Marienfigur und eine Sonnenuhr verfügt, sollten sich Besucher von Fornalutx nicht entgehen lassen. Zudem führt vom Bergdorf ein alter Wanderweg direkt zum Kloster Lluc, welches ebenfalls einen Besuch wert ist.
  • Friedhöfe

    Die Baleareninsel verfügt über mehr als 50 Friedhöfe, die zumeist außerhalb der Gemeinden liegen. Der nahezu 200 Jahre alte Cementerio Municipal – der Zentralfriedhof von Palma de Mallorca – ist der größte Friedhof der Insel. Wer den im Nordwesten des Stadtzentrums gelegenen Friedhof am Camino de Jesus besucht, blickt auf zahlreiche Gräber, Ornamente und Kreuze, wobei es auf Mallorca üblich ist, dass viele Grabstätten ein Bild des Verstorbenen tragen. Glaubt man den städtischen Bestattungsunternehmen, haben bis dato etwa 180.000 Menschen ihre letzte Ruhestätte auf dem Cementerio Municipal in einem der Mausoleen, Erd- oder Wandgräbern gefunden.
  • Fußball

    Ader in Palma de Mallorca beheimatete Fußballverein „Real Club Deportivo Mallorca“ – wird von den meisten Einheimischen kurz als Real Mallorca bezeichnet und wurde im Jahr 1916 gegründet. Die Spieler tragen rote Trikots und schwarze Hosen und Stutzen. Alle Heimspiele des Real Mallorca werden in „Iberostar Estadi“ ausgetragen.
  • Galilea

    Das kleine und idyllische Bergdorf Galilea liegt in einer Höhe von 455 Metern an der Straße von Es Capdella und Puigpunyent. Umgeben ist das Örtchen von terrassenartigen Feldern und Wäldern gedeihen Olivenbäume und Zitrusfrüchte. Aufgrund des angenehmen Klimas und der attraktiven Lage wird dieser Ort nicht nur als Feriendomizil, sondern von vielen Personen auch als Zweitwohnsitz genutzt. Besucher des Bergdorfes sollten sich einen Blick vom Vorplatz der Pfarrkirche „Iglesia de la Inmaculada Conceptión“, die aus dem 19. Jahrhundert stammt, über die nähere Umgebung bis hin zum Meer keinesfalls entgehen lassen. Wer zudem ein gutes Glas spanischen Weins oder ein Bier genießen möchte, kann dies in einer kleinen Bar, die direkt neben der Kirche liegt.
  • Gegants

    Bei den sogenannten „Gegants“ – zu Deutsch Giganten – handelt es sich um dreieinhalb bis vier Meter große Figuren, die einen jeden Festumzug auf der Baleareninsel bereichern. Sind die Gegants einmal nicht im Einsatz werden sie zur Bewachung der Rathäuser, beispielsweise in Palma de Mallorca, eingesetzt. Die Giganten blicken auf eine lange Geschichte zurück, denn sie wurden in den 30er Jahren des 17. Jahrhunderts urkundlich erwähnt. So sollen die „gegants i capgrossos – zu Deutsch Giganten/ Riesen und Dickköpfe – damals bei einer Prozession in Sóller mitgeführt worden sein. Noch heute werden auf der Baleareninsel Gegants gefertigt: Ihr Kopf ist aus Pappmaschee, sie wiegen bis zu 50 Kilogramm, sie sind circa vier Meter groß und ihre Gewänder sind im Design an alte mallorquinische Volkstrachten angelehnt. Wer die Riesen und Dickköpfe einmal vor Ort bewundern möchte, sollte sich den „Diade de Mallorca“ der seit dem Jahr 1998 jährlich am 12. September in der Hauptstadt stattfindet, nicht entgehen lassen. An diesem Tag wird ein großes Treffen aller Giganten veranstaltet, zu dem sogar Riesen von anderen Baleareninseln und dem spanischen Festland anreisen. Musikalisch untermauert wird das fröhliche Zusammensein der Dickköpfe von den traditionellen Instrumenten „xeremies“ und „flabiolets“.
  • Genova

    Etwa fünf Kilometer westlich von Palma de Mallorca liegt der Vorort Genova in der Nähe der Autobahn von Palma nach Andratx. Für Touristen lohnt sich ein Besuch – mit Ausnahme einer kleinen Tropfsteinhöhle – eher nicht. Dennoch herrscht vor allem an den Wochenenden in Genova Hochbetrieb, denn zahlreiche Einheimische besuchen in Genova die vielen Restaurants. Wer bei einen wunderschönen Blick auf Palma dinieren möchte, sollte das etwas außerhalb von Genova gelegene Restaurant „Na Bruguesa“ besuchen und auf einen freien Tisch am Fenster hoffen.
  • Geografie

    Die Insel Mallorca gehört zu den Balearen, einer Inselgruppe im Mittelmeer. Während die größte Ausdehnung der Insel von Norden nach Süden circa 80 Kilometer beträgt, sind es von Osten nach Westen in etwa 100 Kilometer.

    Insgesamt hat die Baleareninsel eine Fläche von 3626 Quadratkilometern wobei die größeren vorgelagerten Inseln sa Dragonera und Cabrera sowie circa 150 kleinere Inseln mit einberechnet sind. Die höchste Erhebung Mallorcas ist der Puig Mayor mit einer Höhe von 1445 Metern, der im Gebirgszug Serra de Tramuntana das sich entlang der gesamten Nordwestküste zieht, liegt. Die Gesamtküstenlänge der Insel beträgt 554 Kilometer und die Entfernung zum Festland beläuft sich auf etwa 260 Kilometer (Valencia). Die Nachbarinsel Menorca liegt 37 Kilometer und Ibiza 80 Kilometer von Mallorca entfernt.

  • Glas

    Archäologische Funde belegen, dass auf Mallorca schon zur Zeit der Phönizier Glas produziert wurde. Es ist davon auszugehen, dass die Römer das Wissen um die Herstellung von Glas und die Mauren die Formen und Farben mitbrachten. Sicher ist, dass das erste Glas, das auf Mallorca gefärbt wurde, grün war. Zwar lag das Monopol der Glasherstellung – vom 13. bis ins 16. Jahrhundert – in Venedig, allerdings wurde der auf Mallorca seit dem Jahr 1327 der erste Glasofen in Calvia betrieben. Dort wurden vor allem Kirchenfenster hergestellt, die noch heute die Kathedrale in der Inselhauptstadt zieren. Im Jahr 1599 wurde auf von einheimischen Glasmachern auf Mallorca die große Rosette geschaffen, die bis dato als die größte ganz Europas gilt. Allerdings war im 18. Jahrhundert die Blütezeit der Glasmacherkunst vorüber, denn es war erstmals gelungen, Glas industriell zu produzieren. Im Jahr 1719 gründete der Glasmacher Gabriel Gordiola, der vom spanischen Festland stammte und die Glasmacherkunst in Venedig in Italien erlernt hatte, die Firma Can Gordiola. Das kleine Familienunternehmen siedelte sich am Kilometer 19 an der Straße von Palma de Mallorca nach Manacor an. Dort wird die Manufaktur in der Nähe von Algaida bereits in der siebten Generation von der Familie Gordiola geleitet. Heutzutage kann Glas durch alle Farben zum Leuchten gebracht werden, sodass das Kunstgewerbe der Familie Gordiola rund um den Globus verbreitet ist. Touristen können sowohl die Werkstätten als auch das zugehörige kleine Museum besichtigen und den Glasbläsern bei ihrer Arbeit über die Schultern schauen. Neben den Gordiolas existieren auf Mallorca noch zwei recht bekannte Glasmanufakturen: Die Glasmacher-Firma Menestralia in Campet, welches 1959 gegründet wurde und die Manufaktur Lafiore ins Esporles. Auch diese beiden Glasfabriken sind international vertreten und stellen erlesene und schöne Haushalts- und Dekorationsgegenstände her.
  • Glasbodenboot

    Wer die Baleareninsel besucht und einen Einblick in die fantastische Unterwasserwelt des Mittelmeeres erhaschen möchte, kann einen Ausflug in einem Glasbodenboot machen. Zahlreiche Anbieter fahren von Paguera und Palma de Mallorca, wobei in den Sommermonaten auch ein Glasbodenboot zwischen Porto cristo und Cala Mandia verkehrt.
  • Golfplätze

    Auf Mallorca gibt es derzeit 21 Golfplätze, allerdings sind drei von ihnen ausschließlich für Hotelgäste beziehungsweise Mitglieder zugänglich. Viele der recht weitläufig angelegten Golfplätze, wurden in schöne Landstriche integriert, wobei beim Bau stets auch auf den schnellen und einfachen Zugang zu erstklassigen Restaurants geachtet wurde. Auf Mallorca können auch Golf-Interessierte sowie Anfänger das Golfspielen erlernen, und zwar ohne bereits irgendwo über eine Mitgliedschaft zu verfügen.
  • Gran Hotel „Fundación La Caixa“

    Das Grand Hotel „Fundación La Caixa“ gehört zweifelsohne zu den Architekturhighlights der Baleareninsel. Dieses moderne Gebäude – ein ehemaliges Hotel – ist für Besucher heutzutage Bar und Cafeteria, Restaurant, Buchladen und Museum zugleich. Aufgrund der Tatsache, dass die Ausstellung im Gran Hotel ständig wechseln, ist es immer wieder einen Besuch wert! Geöffnet ist von Dienstag bis Sonntag von 10 bis 21 Uhr, der Eintritt ist frei.
  • Granjas

    Landgut Es Calderes: Das kleine Landgut „Es Calderes“ wurde zu einem Museeum umgestaltet, in dem man zahlreiche mallorquinische Arbeitsgeräte sowie verschiedene endemische Tiere ansehen kann und sich an typischen Produkten der Insel laben.

    Landgut Sa Granja de Esporles: Bei diesem Landgut handelt es sich ebenfalls um ein Museum, in dem Besucher eine Zeitreise starten können und sich einen Eindruck vom früheren Landleben auf der Baleareninsel machen können. Wer „Sa Granja de Esporles“ an einem Mittwoch oder Freitag besucht, kann heimischen Handwerken bei ihren traditionellen Arbeiten über die Schulter schauen und mallorquinische Volkstänzer samt ihrer Trachten bestaunen. (www.lagranja.net)

  • Graves, Robert

    Der Autor Robert Ranke-Graves, der ein Nachkomme des bekannten deutschen Historiker Leopold Ranke war, macht Mallorca zu seiner Wahlheimat. Im Jahr 1932 erbaute er am Ortausgang des Dorfes Deiá sein Haus „Ca N´Alluny“, was aus dem Mallorquinischen wörtlich ins Deutsche übersetzt so viel wie „abgelegenes Haus“ bedeutet. In seinem Heim, das er selbst als „Paradies“ empfand, schrie Ranke-Graves seine wichtigsten Prosawerke wie beispielsweise die Claudius-Romane. Der Dichter starb im Jahr 1985 auf der Insel, allerdings ist seine Grabstätte auf dem kleinen Dorfriedhof in Deiá nur mit Mühe zu finden. Schließlich wurde sein ehemaliges Haus, welches einige Hundert Meter nördlich von Deiá liegt, im Jahr 2007 zu einem Museum umgewandelt, welches durchaus sehenswert ist.
  • Gregal

    Der sogenannte Gregal ist ein Wind, der aus Nord-Nordost Regen auf die Insel bringt. Für die Weinhersteller und Bauern der Insel ist er zweifelsohne ein Segen, für die sonnenhungrigen Touristen dagegen ein Fluch.
  • Greixoneras

    Beim sogenannten „Greixoneras“ handelt es sich um ein typisches mallorquinisches Kochgeschirr, das aus braunem, glasierten Ton gefertigt ist.
  • Haie

    Ein Film, der im Jahr 2004 auch im deutschen Fernsehen lief, trägt den Titel „Hai-Alarm auf Mallorca“ und hat tatsächlich einige Mallorca-Reisende verunsichert. Bereits im Jahr 2002 berichteten die mallorquinischen Fischer von einer Art Hai-Invasion, denn niemals zuvor hatten sich so viele große Tiere in ihre Netze verirrt. Und auch heute wird immer wieder von Haisichtungen vor den Küsten der Baleareninsel berichtet. Und auch Touristen, die einmal den Fang der Fischer, die am Spätnachmittag in die Häfen Mallorcas zurückkehren, in Augenschein genommen haben, wissen genau: Haie gibt es auch in den Gewässern vor Mallorca. Sicher ist, dass im gesamten Mittelmeer derzeit noch etwa 50 differente Haiarten beheimatet sind. So leben in den Tiefen des Mittelmeeres neben Hammerhaien, Katzenhaien, Blauhaien, Dornhaien und Makohaien auch Hundshaie, Heringshaie, Sanbauchhaie, Tigerhaie und viele andere Haiarten. Selbst der ebenso berühmte wie berüchtigte Weise Hai ist zuweilen im Mittelmeer anzutreffen. Zwar gibt es Haie die eine Länge von drei Metern und mehr erreichen, jedoch sind die meisten Haiarten deutlich kleiner und sie ernähren sich von Fischen und Krebsen. Sicher ist auch, dass Haie viel stärker vom Menschen bedroht werden, als umgekehrt. Leider stehen zahlreiche Haiarten aufgrund von Überfischung bereits auf der Roten Liste, die vom Aussterben bedrohte Arten verzeichnet. Derzeit sind neben dem Hundshai auch der Dornhai, der Heringshai, der Engelshai, der Hammerhai und der Weiße Hai im Mittelmeer vom Aussterben bedroht.

    Ungeachtet des relativ hohen Haiaufkommens in den Gewässern des Mittelmeeres besteht für badefreudige Touristen kein Anlass zur Panik. Da vor allem die großen Haiarten nach einem speziellen Beuteschema jagen und der Mensch nicht in dieses passt, gibt es nur extrem selten Haiangriffe im Mittelmeer.

    Menschen, die behaupten noch niemals Hai verzehrt zu haben, sollten wissen, dass Seeaal nichts anderes ist als Dornhai in Gelee und Schillerlocken geräucherter Dornhai.

  • HARBOUR CLUB

    In den Club de Mar integriert ist der Harbour Club, in dem es fantastische Cocktails, ausgezeichnete Speisen und neben einem erfrischenden Swimmingpool auf gemütliche Sitzecken gibt, die fernab des Stadtzentrums zum Verweilen und Relaxen einladen.
  • Hierbas

    Hierbas ist ein berühmter mallorquinischer Kräuterlikör, der derzeit in drei unterschiedlichen Geschmacksrichtungen genossen werden kann: Neben dem „seques“, d.h. dem trockenen, gibt es auch einen „dolces“, d.h. süßen, und einen „mesclades“, d.h. halbtrockenen, Kräuterlikör dieser Marke. Das Unternehmen hat sich bereits im Jahr 2002 den Namen schützen lassen, sodass es der einzige Hersteller weltweit ist, der den berühmten mallorquinischen Likör produziert, dessen sämtliche Zutaten auf der Insel wachsen. Idealerweise besteht der Likör – so berichtete bereits Plinius – aus 100 verschiedenen Kräutern, die zum einen therapeutische Zwecke erfüllen und zum anderen der Geschmacksverstärkung dienen. Die wichtigsten Zutaten sind Minze, Rosmarin, Oregano, Lavendel, Fenchel und die sogenannten Maikräuter.
  • Höhlen

    Laut des balearischen Höhlenforscherverbandes „Federació Balear d‘Espeleologia“ existieren auf Mallorca in etwa 4000 Grotten und Höhlen. Setzt man diese Zahlen ins Verhältnis zu anderen europäischen Regionen, wird klar, dass auf Mallorca die größte Höhlensystem-Dichte pro Quadratkilometer in ganz Europa vorliegt. Durch die jahrtausendelange Arbeit des Wassers im weichen Kalk wurde das Gestein ausgehöhlt, sodass zahlreiche Tropfsteinhöhlen entstanden sind. Wer eine oder mehrere der Höhlen Mallorcas besucht, wird schnell feststellen, dass die Natur wahre Kunstwerke geschaffen hat.

    Besucher können im Osten der Insel in der Region Escora zahlreiche Höhlen besichtigen. Zugänglich sind neben den „Coves del Drac“ bei Portocristo, auch die„Coves de Campanet“, die „Coves d‘Artà“ sowie die „Coves de Génova“ und die „Coves des Hams“.

    Ein besonderes Höhlen-Highlight befindet sich in der Nähe von Alcúdia. Die „Cova de Sant Marti“ ist eine aus der Frühzeit des Christentums stammende Höhlenkirche, die den Mallorquinern bereits im 2. Jahrhundert als Versteck diente. Wer diese Höhle besucht, kann alte Malereien – vorrangig mit christlichen Motiven des 13. Jahrhunderts – sowie historische Altäre bewundern.

  • Hunde

    Als Haus-und-Hofhund gilt auf der Baleareninsel der „Ca de Bestiar Mallorquín”, der eine Höhe von 60 bis 70 Zentimetern erreicht und auch als sogenannter Viehhund bezeichnet wird. Die deutsche Bezeichnung dieser mallorquinischen Rasse lautet schlicht „Mallorca-Schäferhund“. Die Hunde sind sehr robust und vertragen sowohl große Hitze als auch Kälte. Nachdem seit den 1950er Jahren immer mehr kontinentale Hunderasse nach Mallorca gebracht und auch eingekreuzt wurden, bestand die Gefahr, dass der Mallorca-Schäferhund verschwinden würde. Aus diesem Grund gründete Alonso Guasp, ein Liebhaber des Mallorca-Schäferhundes, im Jahr 1970 den Verein „Club del Perro de Pastor Mallorquín“. Die Mitglieder dieses Vereins haben es sich zur Aufgabe gemacht, die Rasse der Mallorca-Schäferhunde zu retten, was ihnen wohl auch gelungen ist. Denn betrachtet man die Zahlen, wird deutlich, dass der „Ca de Bestiar Mallorquín” in 24 Gemeinden – zumindest zahlenmäßig – anderen Hunderassen überlegen ist.

    Eine andere, auf Mallorca sehr beliebte Hunderasse ist der „Ca Rater“. Dieser Mäuse- und Rattenfänger wird bis zu 35 Zentimeter hoch, muss allerdings seinem Namen heute keine Ehre mehr machen. Dennoch wird der Ca Ratern aufgrund seiner Wendigkeit sowie seiner Wachsamkeit gern zur Jagd eingesetzt.

    Als ein sehr beliebter Familienhund hat sich die Mallorca-Bulldogge („Ca de Bou Mallorquín“) erweisen, der eine Höhe von bis zu 58 Zentimetern erreicht. Wurde diese Hunderasse früher vor allem zum Hüten von Stieren eingesetzt, schätzen ihn die Mallorquiner heute vor allem als temperamentvollen und treuen Haushund.

    Der wie ein Windhund anmutende „Podenco Ibicenco“ ist ebenfalls auf der Insel verbreitet, erreicht eine Höhe von bis zu 70 Zentimetern und ist eine spanische Jagdhundrasse. Besonders auffallend sind das weiß-rote Fell sowie die aufrecht stehenden Ohren dieser Hunde.

    Tierschützer wissen, dass auf der Baleareninsel jedes Jahr circa 6000 Hunde in Tierheimen landen. De facto werden alle Tiere, die nicht innerhalb von zwei Wochen vermittelt werden können, getötet. Aus diesem Grund operieren viele Tierschutzorganisationen auf Mallorca, die sich um die herrenlosen Hunde kümmern. Sie vermitteln Tiere ins Ausland oder geben den Hunden in einem privaten Tierheim ein Zuhause.

  • Ikatweberei

    Bei der Ikatweberei handelt es sich um eine Technik, mit deren Hilfe die für Mallorca charakteristischen Zungenstoffe hergestellt werden. Typisch für die Ikatweberei ist es, dass die einzelnen Farben nie klar voneinander getrennt sind. Der Grund hierfür ist, dass auf das aufgewickelte Garn Farbstreifen aufgetragen werden, und zwar quer zur Laufrichtung. Bei der Verarbeitung des Garns entsteht dann der charakteristische Effekt.
  • Imkerei

    Auf der Baleareninsel sind derzeit circa 11.000 Bienenstöcke zu finden. Je nachdem, welche klimatischen Bedingungen in einem Jahr vorherrschen, sind die Erträge der Imker einmal besser und einmal schlechter. Das Jahr 2011 war beispielsweise für die mallorquinischen Imker ein hervorragendes, denn sie konnten insgesamt zwischen 100.000 und 150.000 Kilogramm Honig herstellen. In schlechten Jahren werden dagegen nur etwa 50.000 Kilogramm Honig produziert.
  • Inca

    Die drittgrößte Stadt der Baleareninsel mit einer Einwohnerzahl von knapp 300.000 ist Inca. Am Fuße der Serra del Norte, am Rande der großen Ebene gelegen ist Inca ein ausgezeichneter Ausgangspunkt für Ausflüge in die mallorquinischen Berge. Von Palma de Mallorca sind es bis in die Industrie- und Handelsstadt lediglich 30 Kilometer, die über eine Autobahn zurückgelegt werden können. Besonders bekannt ist Inca für sein köstliches Essen und die guten Weine, die Besucher der Stadt in einem traditionellen Weinkeller – dem sogenannten Celler – genießen können. Ein weiterer bedeutende Wirtschaftszweig der Stadt ist die Lederherstellung. Mallorca-Reisende, die gute Lederwaren kaufen möchten, sollten Inca einen Besuch abstatten. Der Wochenmarkt findet in Inca donnerstags statt und ist ebenfalls einen Abstecher wert. Weitere Sehenswürdigkeiten der Stadt sind die Pfarrkirche „Santa Maria la Major“ die im 13. Jahrhundert erbaut und im 18. Jahrhundert umgestaltet wurde sowie das Kloster „Santo Domingo“, dass im Jahr 16004 gegründet und im Jahr 1993 restauriert wurde. Östlich von Inca liegt ein weiteres Kloster, das „San Francisca“, welches über einen schönen Hautalter, einen Kreuzgang und eine Statue des heiligen Franz von Assisi verfügt. Ebenfalls in östlicher Richtung – circa sechs Kilometer von Inca entfernt – ist der Puig d'Inca mit einer Höhe von 304 Metern zu finden. Auf dem Gipfel des Berges steht das Kloster „Santa Magdalena“, dass im 13. Jahrhundert gegründet wurde.
  • Inselrundreisen

    Wer Mallorca im Rahmen einer Inselrundreise erkunden möchte, kann zwischen zahlreichen Angeboten wählen, denn neben den großen haben auch die kleinen lokalen Reiseveranstalter Inselrundreisen mit dem Bus in ihrem Programm. In der Regel werden die bekanntesten Sehenswürdigkeiten Mallorcas besichtigt, am Abend speist die Reisegruppe dann gemeinsam und genießt ein lokales Folklore- und Tanzprogramm. Bei einem Besuch einer Glasbläserei, einer Perlenfabrik oder einer anderen Verkaufsveranstaltung hoffen die Veranstalter natürlich, dass die Touristen Souvenirs erwerben. Meist werden derartige Inselrundreisen zu einem enorm günstigen Preis pro Person offeriert.

    Wer eine Rundfahrt genießen möchte, ohne dabei Produktvorstellungen über sich ergehen zu lassen, muss mit höheren Kosten rechnen. Wer nicht in einem klimatisierten Reisebus und auf den touristischen Hauptfaden Mallorca endecken möchte, kann sich alternativ für eine kombinierte Bus/Schiffsreise entscheiden.

  • Internet auf Mallorca

    Auch auf der Baleareninsel müssen die Besucher nicht mehr auf kostenloses WLAN verzichten. So gibt es an zahlreichen Orten frei zugängliche Netzwerke: In Palma de Mallorca verfügen zahlreiche Strände und einige zentrale Plätze über kostenloses WLAN und in Port d´Andratx und in Andratx können Touristen am Strand von Camp de Mar, im Rathaus, und am Hauptplatz bequem im Internet surfen. Zudem werden kostenlose WLAN-Spots an den Stränden von Santa Pinca, Cala Millor, Palmanova und Portales Nous sowie Port Adriano und Paguera angeboten. Wer in einer anderen Region Urlaub macht, kann sich auf der Internetseite http://www.islawifi.com/zonas/ über weitere Hot Spots auf der Insel informieren.
  • Warenbezugspreise

    Interessant für Franchise-Nehmer ist die Preisgestaltung von Produkten oder Leistungen, welche die Franchise-nehmer über den Franchise-Geber erhalten. Handelt es sich nur um Distributionsaufgaben verzichten Franchise-Geber oftmals teilweise oder sogar vollständig auf die Erhebung von Franchise-Gebühren.


    In diesem Fall ist das Entgelt für die Dienstleistungen der Franchise-Zentrale im Bezugspreis für die abzunehmenden Waren enthalten. Liegen die Bezugspreise über den Einkaufspreisen der Konkurrenz für vergleichbare Waren, kann es sich um eine indirekte Franchise-Gebühr handeln. Besondere Bedeutung gewinnt in diesem Zusammenhang der Anteil des internen Warenbezuges am gesamten Wareneinkauf des Franchise-Nehmers.

  • Weisungsrechte und Kontrollrechte

    Der Franchise-Geber verfügt im Normalfall über ein begrenztes Weisungs- und Kontrollrecht gegenüber dem Franchise-Nehmer. Der Franchise-Geber kann dementsprechend darüber entscheiden, wie das zur Verfügung gestellte Know-how vom Franchise-Nehmer genutzt werden soll. Aus diesem Grund werden Kriterien festgelegt anhand derer der Franchise-Geber objektiv beurteilen kann, ob ein Partner den Qualitätsstandart des Franchise-Systems erreicht oder beibehalten hat. Um Schwachstellen zu ermitteln wird hierbei oftmals ein Controlling verwendet.  
  • Werbebeirat

    Ein Werbebeirat sorgt für die systematische Beteiligung der Franchise-Nehmer an der Zusammenstellung und Umsetzung von Marketingmaßnahmen. Dabei gelten die Ausarbeitung und Entwicklung von Werbevorschlägen und Werbematerialien als die wichtigsten Aufgaben des Werbebeirates. Überregionale Werbekampagnen und Verkaufsförderungsaktionen, sowie die Gestaltung von Presse- und Öffentlichkeitsarbeiten gehören zum Aufgabenbereich des Werbebeirats.
  • Werbegebühr

    Werbegebühren werden meist dann erhoben, wenn die Kosten für Marketingmaßnahmen nicht in den vom Franchise-Geber vorgegebenen Franchise-Gebühren enthalten sind. Der Franchise-Nehmer kann detaillierte Nachweise über die Verwendung der Werbegebühren in der Systemzentrale anfordern. Grundsätzlich sollte ein Franchise-Nehmer sich schon im Vorfeld über die Höhe und den Verwendungszweck der Werbegebühren erkundigen. Der franchise-Nehmer sollte hierbei besonders darauf achten, dass die Verwendung dieser Mittel Kontrollmöglichkeiten enthalten.
  • Wettbewerbsverbot

    Es ist dem Franchise-Nehmer nicht gestattet das Know-how, welches ihm zur Verfügung gestellt wird gegenüber dem Franchise-Geber als Konkurrenzzweck zu nutzen. Grundsätzlich wird dem Franchise-Nehmer deshalb ein Wettbewerbsverbot auferlegt, welches ihm untersagt sich an Konkurrenztätigkeiten eines konkurrierenden Unternehmens zu beteiligen. Dies gilt für die Dauer der Vertragslaufzeit. Oftmals wird auch ein nachträgliches Wettbewerbsverbot ausgesprochen. Dieses muss allerdings auf maximal ein Jahr nach Vertragsende befristet sein. Es muss sich auf ein spezielles Vertragsgebiet beziehen und dient der Entstehung von Ausgleichsansprüchen.
  • Widerrufsrecht

    Ursprünglich galt das Widerrufsrecht als Verbraucherschutzinstrument, lässt sich aber heute auch auf Franchiseverträge übertragen. Dabei knüpft man an eine Klausel des Franchise-Vertrags an, in der der Franchise-Nehmer sich zu einem wiederholten Bezug von Sachen verpflichtet. Gerade beim Warenfranchising ist dies unumgänglich.

    Wenn ein solches Widerrufsrecht existiert muss der Franchise-Nehmer zuvor darüber informiert und belehrt werden. Ohne Belehrung gilt der Franchise-Nehmer zeitlich unbefristet als Widerrufsberechtigter. Bei korrekter Belehrung gilt das Widerrufsrecht nach 14 Tagen als abgelaufen.

TravelXite Newsletter