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Medizinischer Fortschritt nicht für alle bezahlbar

Für ihre Haustiere geben die Deutschen Millionen Euro aus. Nicht nur für Tiernahrung, Pflegeprodukte und Zubehör – einen großen finanziellen Posten macht die medizinische Versorgung aus.

Durch die medizinischen Fortschritte auf nahezu allen Gebieten wird auch den Tieren ein immer längeres Leben ermöglicht. Doch nicht jeder kann sich die steigenden Tierarztkosten leisten.

Tierkrankenversicherung hilft sparen

Kleinere Heimtiere verursachen weniger Kosten, denn mit einem Kanarienvogel oder einem Goldhamster geht selten jemand zum Tierarzt, da Impfungen bei kleinen Haustieren nicht notwendig sind. Aber auch hier beschränken sich die Kosten nicht nur auf die Anschaffung und die artgerechte Haltung, denn auch lebensnotwendige Behandlungen bei Kleintieren können mehrere hundert Euro kosten. Anders sieht es bei Hunden und Katzen aus, wobei gerade für Hundehalter die allgemeinen Kosten in den letzten Jahren förmlich explodiert sind: gestiegene Hundesteuer, Chipflicht, Haftpflichtversicherung und die jährlichen Impfungen. Wird der Hund obendrein noch krank, ist das für viele Halter kaum mehr bezahlbar. Die Lösung wäre eine Krankenversicherung für Tiere oder zumindest eine OP-Versicherung. Vor allem die Kosten für Operationen inklusive verbesserter Diagnostik sind enorm gestiegen. Zum Beispiel kostet die Behandlung eines Kreuzbandrisses schnell 1.500 Euro. Dabei sind die Kosten für Nachbehandlung und Physiotherapie noch gar nicht mit dabei.

Humanmedizin hilft Tiermedizin

Der medizinische Fortschritt in der Humanmedizin kommt mit etwas Verzögerung auch der Tiermedizin zugute: Hochsensible Geräte, neue Impfstoffe und Medikamente sowie verfeinerte Labortechnik drängen auf den Markt  – und jede Neuerung kostet Geld. Für ein modernes CT-Gerät werden schnell hunderttausend Euro fällig. Dafür kann das kranke Tier jedoch ab sofort tiefgehend durchleuchtet und auf Herz und Nieren untersucht werden. Manche Behandlungen waren vor einigen Jahren noch gar nicht möglich, weil die Geräte hierfür fehlten. Inzwischen kommt eine Kleintierpraxis mit Stethoskop, Röntgengerät und Fachwissen allein nicht mehr weit, wenn sie ein krankes Tier am Leben erhalten will, jedoch nicht genau weiß, was ihm fehlt. In schweren Fällen überweist der behandelnde Tierarzt Tier und Halter zum Spezialisten. Tierkliniken sind oft deutlich besser ausgestattet. Doch es lohnt sich Kosten und Nutzen abzuwägen und nicht gleich in eine weiter entfernte Tierklinik zu fahren, wenn die Siamkatze nur verschnupft ist oder der Dackel sich eine Blasenentzündung eingefangen hat. Bei solchen Erkrankungen reicht der Besuch beim Tierarzt im näheren Umfeld meistens aus.

Entscheidend: Geld oder Leben?

Mit einem CT oder MRT wird die Diagnostik um ein Vielfaches verbessert. Drohende Erkrankungen werden frühzeitig erkannt. Dafür muss der Hund jedoch in Narkose versetzt werden, denn keine Tier hält freiwillig in der “Röhre” still. Weil durch die verbesserte tiermedizinische Versorgung auch die Zahl Therapiemöglichkeiten und der Operationen steigt, erhöht sich auch der Behandlungsaufwand. Somit steigen ebenfalls die Lohnkosten und die Anschaffungskosten für teure Medizintechnik, die natürlich von den Tierhaltern getragen werden müssen. Für Tierhalter empfiehlt es sich, rechtzeitig eine Tierkrankenversicherung  abzuschließen, die einen Großteil der Tierarztkosten übernimmt. Die monatlichen Beiträge sind überschaubar und schützen die Besitzer davor, unschöne Entscheidungen zu Ungunsten ihrer Lieblinge treffen zu müssen.

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